Wissen.
Üben.
Können.
Realitätsnahe Simulation vollständiger Patientenfälle – von der Anamnese bis zur Therapie.
Der Ablauf
Ein Fall, wie er auf Station verläuft.
Studierende arbeiten den Fall Schritt für Schritt durch – abwechselnd in der Rolle der Ärztin/des Arztes und der Patientin/des Patienten.
Anamnese
Das Gespräch führen, gezielt nachfragen, Leitsymptome und Vorgeschichte erfassen.
Körperliche Untersuchung
Inspektion, Palpation, Perkussion und Auskultation an Herz, Lunge, Abdomen und Neurologie.
Weiterführende Diagnostik
Labor, Bildgebung, EKG und weitere Verfahren gezielt anfordern und die Befunde beurteilen.
Diagnose
Die Differenzialdiagnosen abwägen und die Diagnose begründet stellen.
Therapie
Das Vorgehen festlegen, die Behandlung einleiten und den Verlauf im Blick behalten.
Am Ende jedes Falls
Leitlinienbasiertes Feedback
Die automatische Auswertung vergleicht Entscheidungen strukturiert mit aktuellen Leitlinien – nicht nur richtig oder falsch, sondern mit dem nächsten Schritt.
- Anamnese Leitsymptome und Risikofaktoren vollständig erfasst.
- Erstdiagnostik EKG und Labor in der leitliniengerechten Reihenfolge angefordert.
- Bildgebung Ohne vorherige Basisdiagnostik angefordert. Nächster Schritt: erst die einfacheren Verfahren ausschöpfen.
- Diagnose Begründet gestellt, Differenzialdiagnosen abgewogen.
- Therapie Richtige Wahl, aber spät eingeleitet. Nächster Schritt: Behandlung parallel zur weiteren Abklärung beginnen.
Abgleich mit der aktuellen Leitlinie
Schematische Darstellung der Auswertung
Für wen
Für Studierende im Praxisjahr und für die Fakultäten, die sie ausbilden.
Medizinstudierende
Im 3. bis 5. Studienjahr den Sprung von der Theorie ans Krankenbett üben – ohne Zeitdruck, mit unbegrenzten Wiederholungen und einer Auswertung nach jedem Fall.
- Vollständige Fälle von der Anamnese bis zur Therapie
- Perspektivwechsel Ärztin/Arzt ↔ Patientin/Patient
- Feedback mit konkretem nächsten Schritt
Medizinische Fakultäten
Praktische Lehre standardisieren und entlasten: identische Fallqualität für alle Studierenden, unabhängig von Kursgröße, Standort und Verfügbarkeit von Simulationspersonen.
- Einheitliche, leitlinienbasierte Bewertung
- Ergänzung zu Blockpraktikum und OSCE-Vorbereitung
- Curriculare Anbindung
Partner
Gemeinsam mit Klinik und Lehre entwickelt.
